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Herzratenvariabilität und Depressionen -- die Bildgebung ist daauthor: www-data Herzratenvariabilität ist ein Maß für die Regulationsfähigkeit des Baroreflexes. In neueren Studien wird gezeigt, dass ein Biofeedback-Training, welches die Herzratenvariabilität misst und dem Patienten mit einem "Optimierungsspiel" zur Veränderung anregt, zahlreiche positive Effekte auf verschiedene Krankheiten hat:
Insbesondere für Depressionen war längere Zeit kein wissenschaftlich
untermauertes Wirkmodell verfügbar; neben der kommerziellen Ausrichtung
sicher auch ein Grund, wieso die Wissenschaftler des
HeartMath Institute
in Boulder Creek wenig Flächenwirkung mit ihren Arbeiten in den frühen
80ern erzielten. Bis heute sind die Standardtherapien bei Depression
Psychopharmaka, Psychotherapie, körperliche Betätigung und auch mal
Ergotherapie. Biofeedback steht kaum auf der Liste der eingesetzten
Methoden; die Verantwortlichen brauchen halt erst ein paar hundert
Studien, die neben der Wirkung auch noch ein Wirkmodell postulieren... Für die Behandlungsansätze stellt sich angesichts dieser engen Kopplung die Frage, wieso man so viel Psychotherapie probiert -- kann man emotionale Knoten wirklich kognitiv lösen? Muss man nicht eher auf eine andere Ebene? Das sollen die Fragen sein für die Psychiatrie der Zukunft.
2009-04-07 21:04 | www-data Older entries |