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Urlaub in London -- ohne Kammera bitteauthor: www-data Zwei österreichische Touristen wurden von der Londoner Polizei genötigt, ihre Urlaubsfotos vorzulegen und diejenigen zu löschen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu tun haben. Grund: sie hatten Doppeldeckerbusse fotografiert. Die Beamten hatten tatsaechlich behauptet, das Fotografieren von öffentlichen Verkehrsmittel sei nicht gestattet -- weil Terror und so. (Wahrscheinlich haben die Touristen-Terror gemeint?! Oder haben sich die Österreicher einfach nur versprochen: "Nein, Herr Officer, I'm just a tewrrrrist!...") Laut offiziellen Aussagen der Polizei wisse man von keiner solchen Regelung... Naja. Gut, dass wir uns da wenigstens einig sind. Und was jetzt? Aber das Geile daran ist eigentlich das hier [via heise, die gerade Jenny Jones von der Aufsichtsbehörde Police Authority zitiert]
Lassen wir uns mal den letzten Teil Wort für Wort auf der Zunge zergehen: "Sie nutzen [die Befugnisse] in einer total unangebrachen Weise." Hallo? Guten Morgen? An all die Pappnasen, die diese Befugnisse überhaupt in die Welt gesetzt haben: Geschichtsunterricht: setzen, sechs!!1! Meine Damen und Herren, es gibt keine "Befungnisse zu einem guten/schlechten Zweck", es gibt nur "Befugnisse, Punkt." Entweder man hat Befugnisse, oder man hat eben keine. Und wenn man welche hat, dann nutzt man diese auch -- und zwar tendenziell bis zu ihrer Grenze, und ein Bißchen drüber hinaus. Wozu diese Befungnisse irgendwann mal ursprünglich gedacht wurden, das interessiert im Nachhinein keinen mehr. Machtmissbrauch liegt in der menschlichen Natur -- das lehrt die Geschichte, sofern man sich gerne belehren lassen möchte.
2009-04-20 09:28 | www-data Older entries |