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Der SPIEGEL, ein Netzwelt-Artikel, jetzt noch unterirdischerauthor: www-data
Vor wenigen Stunden ist über Twitter
der Inhalt des Leitartikels der morgigen SPIEGEL-Ausgabe samt der
singulären
Angepisstheits-Events "geleakt"
(Cover), also
der Zeitschrift, die ich ohnehin nicht mehr verlinke.
Der Artikel ist gar nicht so wild, wie wahrscheinlich am heutigen
Montag überall aus den letzten Ecken des deutschen Internets
verlautbart werden wird (und jetzt schon ist der erste Blogeintrag
bei wirres.net zu finden),
aber die ersten Passagen sind direkt eklig und
zeugen von allerniederster Qualität. Vielleicht sollte es auch
einfach zum weiterlesen animieren? Naja, der SPIEGEL, den ich
damals in den 90ern gelesen habe, hatte sowas nicht nötig.
Der Artikel bleibt insgesamt tendenziös, lahm und stellenweise
reißerisch.
Un-glaub-lich. So einen gequirlten Unsinn zu drucken, entblöden sich ja nicht mal BILD, stern oder Focus. Zumindest hinten im Artikel wird's besser...
Schön, dieses Zitat ist frisch von der Leber weg geklaut! (Finde leider gerade den Namen des Urhebers, mag mir wer auf die Sprünge helfen?)
Weiterzitieren möchte ich gar nicht. Allerdings ist es wohl eine relativ
unterirdische Glanzleistung, die beim besten Willen nicht als
Reportage durchgehen kann. Irgendwann geht's mal um irgendwelche Regeln,
Portale, Datenschutz, Reputation ... Grundsätzlich kann der Artikel
einem nur dann wirklich Angst machen, wenn man von der Netzwirklichkeit
wenig bis keine Ahnung hat. Zumindest
die ZEIT macht's
richtig, während der SPIEGEL endlich Ehrlichkeit, wie sie von Bloggern vorgeschlagen wird,
zeigen könnte.
Update: Netzpolitik hat sich jetzt auch damit auseinandergesetzt.
2009-08-09 23:33 | www-data Older entries |