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    <title>Looking for the Guilty</title>
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    <description></description>
    <language>en</language>
    <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
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  <item>
    <title>Vernichtung von genetisch veränderten Pflanzen</title>
    <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:08:00 +0000</pubDate>
    <link>http://blog.rootshell.ro/index.cgi/2010/08/25#gmo-crop</link>
    <category>/digest</category>
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    <description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&quot;Was ist ein Deutscher ohne seine Angst? Ein Franzose!&quot; (Hagen Rether)
&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
In Frankreich haben 60 Leute mal eben ein Versuchsfeld mit genetisch
veränderten Rebstöcken &lt;a href=&quot;http://foodfreedom.wordpress.com/2010/08/16/gmo-crop-sabotage-on-the-rise-french-citizens-destroy-gmo-vineyard/&quot;&gt;vernichtet&lt;/a&gt;.
Herzlichen Glückwunsch.
&lt;/p&gt;</description>
  </item>
  <item>
    <title>Rösler hat nichts verstanden</title>
    <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:59:00 +0000</pubDate>
    <link>http://blog.rootshell.ro/index.cgi/2010/08/24#roesler-nix-verstanden</link>
    <category>/tech-sci/medicine</category>
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    <description>&lt;p&gt;
Nach dem &lt;a href=&quot;http://www.readers-edition.de/2010/08/24/uni-klinik-mainz-drittes-baby-gestorben/&quot;&gt;&quot;Skandal&quot; an der Uniklinik Mainz&lt;/a&gt; schreien
jetzt alle nach einheitlichen Hygieneverordnungen. Wenn es nicht um
Leben und Tod ginge, könnte man sich ja amüsieren, jeder Depp
will jetzt härtere Vorschriften. Dass sich die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E45E50EE94E2A416F960FF69E0E9ADB2D~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;FAZ mal wieder überhaupt nicht entblödet&lt;/a&gt;,
versteht sich mittlerweile von selbst, aber auch die Bundesregierung 
in Gestalt von Minister Rösler &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/roesler-will-bessere-hygiene-in-kliniken/1910756.html&quot;&gt;springt direkt mal mit 
auf&lt;/a&gt;. Da kann man sich ja mal wieder wichtig machen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es wird passieren, was immer passiert: Man denkt, Prozessfehler
könne man durch härtere Vorschriften (die dann eh wieder keiner 
überprüft) beheben. In Mainz wird man ein armes Pharmazeutenschwein
durch&apos;s Dorf jagen und als Sündenbock öffentlich richten.
Wenn das nächste Mal der Noro ausbricht, wird&apos;s genauso sein,
und Menschen werden hart bestraft werden. Der BWL-diplomierte
Dorftrottel in der Verwaltung, der, 
&lt;a href=&quot;http://assistenzarzt.wordpress.com/2008/01/15/arzt-du-bist-keine-50-ct-wert-oder-wie-baut-man-sich-eine-epidemie/&quot;&gt;um 50 Cent pro Flasche 
zu sparen, lieber das weniger wirksame Desinfektionsmittel kauft&lt;/a&gt;, 
kriegt für seine Sparsamkeit natürlich eine Belobigung und einen 
Bonus von oben.
&lt;/p&gt;</description>
  </item>
  <item>
    <title>Lockerung der Todesstrafe in China</title>
    <pubDate>Mon, 23 Aug 2010 15:15:00 +0000</pubDate>
    <link>http://blog.rootshell.ro/index.cgi/2010/08/23#china-todesstrafe-wirtschaftsverbrechen</link>
    <category>/digest/politics</category>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.rootshell.ro/index.cgi/digest/politics/china-todesstrafe-wirtschaftsverbrechen</guid>
    <description>&lt;p&gt;
China ist das Land mit den meisten Hinrichtungen weltweit.
Unter anderem gibt es eine Reihe von Wirtschaftsverbrechen,
die mit der Todesstrafe geahndet werden können.
&lt;a href=&quot;http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&amp;cccpage=23082010ArtikelPolitikHoeft1&quot;&gt;Dies könnte sich bald ändern&lt;/a&gt;:
&quot;Künftig von der Todesstrafe ausgenommen werden soll auch der Betrug bei Finanzabrechnungen, Kreditbriefen und der Mehrwertsteuer.&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jede Jeck eß anderß, sagt der Kölner, und so verwundert
es nicht, dass auf der anderen Seite des Atlantiks
&lt;a href=&quot;http://www.news25.de/news.php?id=9109&amp;title=Brad+Pitt+w%FCrde+Todesstrafe+f%FCr+BP-Vorstand+erw%E4gen&amp;storyid=1282559199405&quot;&gt;der ein
oder andere nichts gegen die Todesstrafe für kriminelle
Manager&lt;/a&gt; hätte. Wen wundert&apos;s, da werden
&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/2006_C%C3%B4te_d%27Ivoire_toxic_waste_dump&quot;&gt;Verbrechen&lt;/a&gt;, auch gern mal mit &lt;a href=&quot;http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/johann-hari/johann-hari-how-goldman-gambled-on-starvation-2016088.html&quot;&gt;200 Millionen Opfern weltweit&lt;/a&gt; begangen, und es gibt nicht
mal &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse&quot;&gt;einen
fairen Prozess für die Unternehmensführung&lt;/a&gt;.</description>
  </item>
  <item>
    <title>Gedanken könnten töten</title>
    <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:11:00 +0000</pubDate>
    <link>http://blog.rootshell.ro/index.cgi/2010/08/19#gedanken-koennen-toeten</link>
    <category>/tech-sci/medicine</category>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.rootshell.ro/index.cgi/tech-sci/medicine/gedanken-koennen-toeten</guid>
    <description>&lt;p&gt;
Sicher kennt jeder die Gruselgeschichten, wonach ein mit einem Fluch
belegter Mensch innerhalb kürzester Zeit stirbt, ein Voodoo-Zauber
jemandem den Garaus macht oder die alte Legende von der Placebo-Todesspritze
bei einer Hinrichtung in den USA. Sicher galt bisher immer, dass es
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo&quot;&gt;Nocebo-Effekte&lt;/a&gt; gibt,
bei denen ein Ritual ohne physikalische Wirkung Nebenwirkungen erzeugt.
Dass dadurch auch der Tod hervorgerufen werden kann, war bisher 
nicht belegt beziehungsweise wäre auch experimentell schlecht durch
eine Ethik-Kommission zu kriegen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dass allerdings alleine eine bestimmte Hirnaktivierung ausreichend
sein kann, um zu töten, findet man in einigen nur wenige Jahre alten
Experimenten von Oppenheimer (John Hopkins University), zum Beispiel
in &lt;a href=&quot;http://www.ccjm.org/content/74/Suppl_1/S27.full.pdf&quot;&gt;diesem
Review hier&lt;/a&gt;. Er beschreibt die Mikrostimulation der linken 
Inselrinde, die im EKG zu ST-Streckensenkungen, QT-Zeit-Verlängerungen, 
Verbreiterungen des QRS-Komplexes, Entstehung höhergradiger
Überleitungsblöcke bis hin zur Asystolie und damit zum Tod führte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Geht man davon aus, dass eine ausreichende Plastizität herrscht,
um diesen Bereich des Hirns durch eine tiefsitzende Überzeugung
ansprechen zu können, wäre es ohne weiteres mechanistisch erklärbar, 
dass ein Gedanke tötet. 
&lt;/p&gt;</description>
  </item>
  <item>
    <title>Zur Netzneutralit&amp;auml;t und die Symmetrie des Internets</title>
    <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 19:53:00 +0000</pubDate>
    <link>http://blog.rootshell.ro/index.cgi/2010/08/14#netzneutralitaet</link>
    <category>/digest/media</category>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.rootshell.ro/index.cgi/digest/media/netzneutralitaet</guid>
    <description>
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;&quot;&gt;Fefe&lt;/a&gt; hat was dazu geschrieben, &lt;a href=&quot;&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt; hat
was dazu geschrieben, und die Welt wartet nun nat&amp;uuml;rlich mit angehaltenem Atem 
auf meine Meinung! ;-) Hier ist sie.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und ich denke, wie sogar viele der Kommentatoren aus Markus&apos; Blog
(drauf klicken und nach unten scrollen), dass Fefe hier den Kern trifft!
Bereits die Unterscheidung in der gesammten Netzneutralit&amp;auml;tsdebatte in
Gruppen von Nutzern (&quot;Anwender&quot; vs. &quot;Entwickler und
Inhalteanbieter&quot;) geht am wichtigsten Punkt der Debatte vorbei!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Internet ist Gegenstand so vieler Diskussionen nicht, weil es
einfach nur ein schnellerer / besserer / gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Kanal vom Inhalteanbieter
zum Endanwender ist! (Das mein &amp;uuml;brigens Fefe mit &quot;Shopping-Internet&quot;.) Das
Internet ist zum allerersten Mal
in der Geschichte der Menscheit ein symmetrisches Kommunikationsmedium, d.h.
ein Medium, bei dem es f&amp;uuml;r jeden Teilnehmer der Kommunikation mit vertretbarem
Aufwand m&amp;ouml;glich ist &lt;i&gt;alle&lt;/i&gt; anderen zu erreichen! Zum ersten Mal kann
&lt;i&gt;jeder&lt;/i&gt; sich weltweit bemerkbar machen! 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Gegenteil dazu ist &amp;uuml;brigens ein asymmetrisches Kommunikationsmedium,
wie z.B.
das Kabelfernsehen oder Rundfunk: dort kann lediglich eine kleine Gruppe
(die Inhalteanbieter wie z.B. Fernsehsender) uns alle mit Inhalten begl&amp;uuml;cken.
Alle anderen sind -- mangels Finanzkraft, sich ein Sendeimperium zu
bauen -- darauf beschr&amp;auml;nkt, sich passiv berieseln zu lassen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; ist der Kern der Neutralit&amp;auml;tsdebatte, der gerade im Nebel von
unwesentlichen Argumenten unterzugehen droht! Ich kann mir &amp;uuml;brigens
gut vorstellen, dass die Diskussion sich gerade nicht unbedingt zuf&amp;auml;llig im
Nebel verl&amp;auml;uft.
Ehrlich gesagt, wenn ich vor dem Boom des Internets auf der Seite der
Inhalteanbieter gewesen w&amp;auml;re, w&amp;uuml;rde es mir jetzt ziemlich stinken,
dass pl&amp;ouml;tzlich jedem unter die Nase gerieben wird,
er k&amp;ouml;nne jetzt auch zum weltweiten Sender werden! Ich w&amp;uuml;rde
auch lieber von dieser Tatsache ablenken, und diesen Umstand
schleunigst zu &amp;auml;ndern suchen (d.h. das Netz k&amp;uuml;nstlich asymmetrisieren)...
&lt;/p&gt;</description>
  </item>
  <item>
    <title>ARD &quot;Kontraste&quot; - Fair and Balanced!</title>
    <pubDate>Fri, 06 Aug 2010 19:07:00 +0000</pubDate>
    <link>http://blog.rootshell.ro/index.cgi/2010/08/06#ard-wikileaks-fair-and-balanced</link>
    <category>/news/media</category>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.rootshell.ro/index.cgi/news/media/ard-wikileaks-fair-and-balanced</guid>
    <description>&lt;p&gt;
Gestern abend lief bei der ARD-Sendung Kontraste ein Beitrag zum
Thema Wikileaks. Allgemein soll die Presse angeblich relativ
vorurteilsfrei und ausgewogen beide Seiten darstellen. Ist hinlänglich
bekannt, dass dem nicht so ist, aber zumindest wird ausreichend häufig
eben dieser Eindruck erweckt, damit man stets das Gefühl hat, in
einer demokratischen Presselandschaft zu leben. Umso mehr beleidigt
fühle ich mich dann, wenn man mir billige Stimmungsmache um die
Ohren wirft: &lt;a href=&quot;http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5070532&quot;&gt;ARD &quot;Kontraste&quot;&lt;/a&gt; hat einen hübschen Beitrag zum
Thema Wikileaks. Interessanterweise folgt dieser Beitrag den 
&lt;a href=&quot;http://file.wikileaks.org/file/cia-afghanistan.pdf&quot;&gt;offiziellen
Vorgaben der CIA zur Medienmanipulation in Deutschland&lt;/a&gt; (via &lt;a
href=&quot;http://blog.fefe.de/?ts=b5522080&quot;&gt;Fefe&lt;/a&gt;), um die Deutschen
im Krieg bei Laune zu halten. Das passt ja alles mal wieder wie Arsch
auf Eimer.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Schmankerl: In der ARD-Mediathek ist die Möglichkeit der Bewertung
des Beitrages nicht möglich, aus &quot;rechtlichen bzw. redaktionellen
Gründen&quot;. Wer Angst hat, negative Kritiken zu bekommen, lässt halt
keine zu. Feiges Pack!
&lt;/p&gt;</description>
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