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Looking for the Guilty

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Datensammler sind Verbrecher

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Vernichtung von genetisch veränderten Pflanzen

author: www-data

"Was ist ein Deutscher ohne seine Angst? Ein Franzose!" (Hagen Rether)

In Frankreich haben 60 Leute mal eben ein Versuchsfeld mit genetisch veränderten Rebstöcken vernichtet. Herzlichen Glückwunsch.

2010-08-25 13:08 | www-data.blog20100825@rootshell.ro | [/digest] | permanent link


Rösler hat nichts verstanden

author: www-data

Nach dem "Skandal" an der Uniklinik Mainz schreien jetzt alle nach einheitlichen Hygieneverordnungen. Wenn es nicht um Leben und Tod ginge, könnte man sich ja amüsieren, jeder Depp will jetzt härtere Vorschriften. Dass sich die FAZ mal wieder überhaupt nicht entblödet, versteht sich mittlerweile von selbst, aber auch die Bundesregierung in Gestalt von Minister Rösler springt direkt mal mit auf. Da kann man sich ja mal wieder wichtig machen.

Es wird passieren, was immer passiert: Man denkt, Prozessfehler könne man durch härtere Vorschriften (die dann eh wieder keiner überprüft) beheben. In Mainz wird man ein armes Pharmazeutenschwein durch's Dorf jagen und als Sündenbock öffentlich richten. Wenn das nächste Mal der Noro ausbricht, wird's genauso sein, und Menschen werden hart bestraft werden. Der BWL-diplomierte Dorftrottel in der Verwaltung, der, um 50 Cent pro Flasche zu sparen, lieber das weniger wirksame Desinfektionsmittel kauft, kriegt für seine Sparsamkeit natürlich eine Belobigung und einen Bonus von oben.

2010-08-24 17:59 | www-data.blog20100824@rootshell.ro | [/tech-sci/medicine] | permanent link


Lockerung der Todesstrafe in China

author: www-data

China ist das Land mit den meisten Hinrichtungen weltweit. Unter anderem gibt es eine Reihe von Wirtschaftsverbrechen, die mit der Todesstrafe geahndet werden können. Dies könnte sich bald ändern: "Künftig von der Todesstrafe ausgenommen werden soll auch der Betrug bei Finanzabrechnungen, Kreditbriefen und der Mehrwertsteuer."

Jede Jeck eß anderß, sagt der Kölner, und so verwundert es nicht, dass auf der anderen Seite des Atlantiks der ein oder andere nichts gegen die Todesstrafe für kriminelle Manager hätte. Wen wundert's, da werden Verbrechen, auch gern mal mit 200 Millionen Opfern weltweit begangen, und es gibt nicht mal einen fairen Prozess für die Unternehmensführung.

2010-08-23 15:15 | www-data.blog20100823@rootshell.ro | [/digest/politics] | permanent link


Gedanken könnten töten

author: www-data

Sicher kennt jeder die Gruselgeschichten, wonach ein mit einem Fluch belegter Mensch innerhalb kürzester Zeit stirbt, ein Voodoo-Zauber jemandem den Garaus macht oder die alte Legende von der Placebo-Todesspritze bei einer Hinrichtung in den USA. Sicher galt bisher immer, dass es Nocebo-Effekte gibt, bei denen ein Ritual ohne physikalische Wirkung Nebenwirkungen erzeugt. Dass dadurch auch der Tod hervorgerufen werden kann, war bisher nicht belegt beziehungsweise wäre auch experimentell schlecht durch eine Ethik-Kommission zu kriegen.

Dass allerdings alleine eine bestimmte Hirnaktivierung ausreichend sein kann, um zu töten, findet man in einigen nur wenige Jahre alten Experimenten von Oppenheimer (John Hopkins University), zum Beispiel in diesem Review hier. Er beschreibt die Mikrostimulation der linken Inselrinde, die im EKG zu ST-Streckensenkungen, QT-Zeit-Verlängerungen, Verbreiterungen des QRS-Komplexes, Entstehung höhergradiger Überleitungsblöcke bis hin zur Asystolie und damit zum Tod führte.

Geht man davon aus, dass eine ausreichende Plastizität herrscht, um diesen Bereich des Hirns durch eine tiefsitzende Überzeugung ansprechen zu können, wäre es ohne weiteres mechanistisch erklärbar, dass ein Gedanke tötet.

2010-08-19 15:11 | www-data.blog20100819@rootshell.ro | [/tech-sci/medicine] | permanent link


Zur Netzneutralität und die Symmetrie des Internets

author: www-data

Fefe hat was dazu geschrieben, Markus hat was dazu geschrieben, und die Welt wartet nun natürlich mit angehaltenem Atem auf meine Meinung! ;-) Hier ist sie.

Und ich denke, wie sogar viele der Kommentatoren aus Markus' Blog (drauf klicken und nach unten scrollen), dass Fefe hier den Kern trifft! Bereits die Unterscheidung in der gesammten Netzneutralitätsdebatte in Gruppen von Nutzern ("Anwender" vs. "Entwickler und Inhalteanbieter") geht am wichtigsten Punkt der Debatte vorbei!

Das Internet ist Gegenstand so vieler Diskussionen nicht, weil es einfach nur ein schnellerer / besserer / größerer Kanal vom Inhalteanbieter zum Endanwender ist! (Das mein übrigens Fefe mit "Shopping-Internet".) Das Internet ist zum allerersten Mal in der Geschichte der Menscheit ein symmetrisches Kommunikationsmedium, d.h. ein Medium, bei dem es für jeden Teilnehmer der Kommunikation mit vertretbarem Aufwand möglich ist alle anderen zu erreichen! Zum ersten Mal kann jeder sich weltweit bemerkbar machen!

Das Gegenteil dazu ist übrigens ein asymmetrisches Kommunikationsmedium, wie z.B. das Kabelfernsehen oder Rundfunk: dort kann lediglich eine kleine Gruppe (die Inhalteanbieter wie z.B. Fernsehsender) uns alle mit Inhalten beglücken. Alle anderen sind -- mangels Finanzkraft, sich ein Sendeimperium zu bauen -- darauf beschränkt, sich passiv berieseln zu lassen.

Das ist der Kern der Neutralitätsdebatte, der gerade im Nebel von unwesentlichen Argumenten unterzugehen droht! Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass die Diskussion sich gerade nicht unbedingt zufällig im Nebel verläuft. Ehrlich gesagt, wenn ich vor dem Boom des Internets auf der Seite der Inhalteanbieter gewesen wäre, würde es mir jetzt ziemlich stinken, dass plötzlich jedem unter die Nase gerieben wird, er könne jetzt auch zum weltweiten Sender werden! Ich würde auch lieber von dieser Tatsache ablenken, und diesen Umstand schleunigst zu ändern suchen (d.h. das Netz künstlich asymmetrisieren)...

2010-08-14 19:53 | www-data.blog20100814@rootshell.ro | [/digest/media] | permanent link


ARD "Kontraste" - Fair and Balanced!

author: www-data

Gestern abend lief bei der ARD-Sendung Kontraste ein Beitrag zum Thema Wikileaks. Allgemein soll die Presse angeblich relativ vorurteilsfrei und ausgewogen beide Seiten darstellen. Ist hinlänglich bekannt, dass dem nicht so ist, aber zumindest wird ausreichend häufig eben dieser Eindruck erweckt, damit man stets das Gefühl hat, in einer demokratischen Presselandschaft zu leben. Umso mehr beleidigt fühle ich mich dann, wenn man mir billige Stimmungsmache um die Ohren wirft: ARD "Kontraste" hat einen hübschen Beitrag zum Thema Wikileaks. Interessanterweise folgt dieser Beitrag den offiziellen Vorgaben der CIA zur Medienmanipulation in Deutschland (via Fefe), um die Deutschen im Krieg bei Laune zu halten. Das passt ja alles mal wieder wie Arsch auf Eimer.

Schmankerl: In der ARD-Mediathek ist die Möglichkeit der Bewertung des Beitrages nicht möglich, aus "rechtlichen bzw. redaktionellen Gründen". Wer Angst hat, negative Kritiken zu bekommen, lässt halt keine zu. Feiges Pack!

2010-08-06 19:07 | www-data.blog20100806@rootshell.ro | [/news/media] | permanent link


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