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    <title>Looking for the Guilty</title>
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    <description></description>
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    <title>Unpassende Hitler-Vergleiche</title>
    <pubDate>Mon, 29 Mar 2010 08:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>/digest/freedom</category>
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    <description>&lt;p&gt;
Da unterhalte ich mich doch tatsächlich mit jemandem, der ernsthaft
die EU-Kommission mit Hitler vergleicht. Komplett
daneben. Hitler ist &lt;i&gt;gewählt&lt;/i&gt; worden.
&lt;/p&gt;</description>
  </item>
  <item>
    <title>Gemeinsamkeit des Tages</title>
    <pubDate>Thu, 25 Mar 2010 16:09:00 +0000</pubDate>
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    <category>/digest/politics</category>
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    <description>&lt;p&gt;
Was haben das feudale Saudi-Arabien, das realsozialistische Vietnam, 
der politisch instabile Sudan, die zerrissene Ukraine, das
kriegszerstörte pseudo-redemokratisierte Afghanistan
und die &quot;Demokratie&quot; Deutschland gemeinsam? Na, wer kommt drauf? 
Richtig! Keiner der genannten Staaten hat das UN-Antikorruptionsabkommen 
unterzeichnet.
&lt;/p&gt;</description>
  </item>
  <item>
    <title>Merkbefreiung für juristische Personen, diese Woche: EMI</title>
    <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:13:00 +0000</pubDate>
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    <category>/digest/music</category>
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    <description>&lt;p&gt;
Ich habe mir einen Ohrwurm eingefangen. Einen sehr speziellen:
Aurélie von Wir sind Helden, und zwar in der französischen Version.
Irgendwo aufgeschnappt. Doch man schaue: Nirgends findet sich
ein legaler MP3-Download für dieses Lied, nicht mal auf CD ist
es irgendwie erhältlich. Youtube sagt, der Inhalt gehöre EMI und
ist deswegen entfernt worden. Willkommen im Jahr 2010 und &quot;danke&quot; an
die Musikindustrie, die uns künstlich in der Steinzeit hält.
Deswegen möchte ich an dieser Stelle der verantwortlichen Firma
folgendes kundtun: &lt;i&gt;Die &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/EMI&quot;&gt;EMI 
Group&lt;/a&gt;, ihre Zulieferer, Vertragsnehmer, Kooperateure, Lobbyistenschweine,
Financiers und alle sonst noch mit diesem Drecksladen assoziierten
&quot;Personen&quot; und schweinegleichen Halbmenschen, mit Ausnahme der
meisten dort unter Vertrag stehenden Künstler,&lt;/i&gt; das möchte ich für
den Zeitpunkt meines Todes festhalten, &lt;i&gt;können mir hiermit offiziell
mal jede Falte meiner Arschrosette einzeln wund lecken. Sie mögen
in der Hölle schmoren und in alle Ewigkeit dazu verdammt sein, ihre
Ohrwürmer nirgendwo käuflich erwerben zu können, darüber hinaus
mögen Sie bis zum Ende der Zeit vergeblich versuchen, eben diese ihre
Lieblingsmusik wegen DRM-Inkompatibilitäten auf irgendwelchen Playern
abzuspielen.&lt;/i&gt; Geht sterben ihr Hanswurste, keiner braucht euch. Und falls
die Wall-Street-Heinis mal wieder aus dem Fenster springen, macht doch
einfach mit. Euer EMI House ist ja hoch genug.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich habe fertig.
&lt;/p&gt;</description>
  </item>
  <item>
    <title>Datenschutzbewusstsein von Nutzern</title>
    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:04:00 +0000</pubDate>
    <link>http://blog.rootshell.ro/index.cgi/2010/03/10#user-data</link>
    <category>/digest/politics</category>
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    <description>
&lt;p&gt;
Also insgesammt habe ich in letzter Zeit den Eindruck, dass immer mehr
Leute mit Eiern in der Politik auftauchen. Ob es genug sind, um den
voranschreitenden Abbau der Verfassung aufzuhalten, das belibt noch
abzuwarten... aber immerhin, hier z.B.  der Datenschutzbeauftragte
von Rheinlang-Pfalz,   Edgar Wagner:
&lt;blockquote&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;[via &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutzbeauftragter-sieht-immer-groessere-Defizite-950553.html&quot;&gt;
heise&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;

Ausserdem bereite die zunehmende Verbreitung von &amp;uuml;berwachungstechniken
Sorge [...].
Das Datenschutzbewusstsein von Nutzern wie Anbietern sei &quot;nicht besonders
ausgepr&amp;auml;gt&quot;. Wagner betonte: &quot;Der Datenschutz ist Teil der
Menschenw&amp;uuml;rde.&quot; Auch im Schulunterricht m&amp;uuml;sse dieses Thema noch
mehr Raum einnehmen. Zudem mahnte er eine bessere Kontrolle der
polizeilichen Datenabfragen an.

&lt;/blockquote&gt;

My thoughts exactly, bis auf eine Kleinigkeit, die mir ganz besonders
am Herzen liegt: das &quot;Datenschutzbewusstsein von Nutzern&quot; sollte nicht
Angelegenheit des Datenschutzbeauftragten sein. Der gute Herr ist
schlie&amp;szlig;lich f&amp;uuml;r &lt;i&gt;Datenschutz&lt;/i&gt;, und nicht f&amp;uuml;r
&lt;i&gt;Erziehung&lt;/i&gt; verantwortlich.

&lt;p&gt;
Ich m&amp;ouml;chte das etwas ausf&amp;uuml;hren:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
 Prinzipiell hat er recht
damit, dass ein sinnvoller Umgang mit Daten sogar in den Schulen unterrichtet
werden sollte. Aber ich halte es dennoch f&amp;uuml;r gef&amp;auml;hrlich,  dass
er damit argumentiert.
Sinnvoller Umgang mit Daten den &lt;i&gt;Nutzern&lt;/i&gt; beizubringen ist eine
Erziehungssache (sowohl bei Jung als auch bei Alt). F&amp;uuml;r mehr
Einschr&amp;auml;nkungen f&amp;uuml;r den &lt;i&gt;Datensammler und -anbieter&lt;/i&gt; zu sorgen,
ist Sache der Politik! Und genau da lauert die Gefahr f&amp;uuml;r den Datenschutz:
diejenigen, die f&amp;uuml;r&apos;s Letztere
veratnwortlich sind (Gesetzgebung, Kontrollorgane etc), k&amp;ouml;nnten
irgendwann anfangen das Versagen der ersteren (Nutzer, Erzieher etc) zu nutzen,
um ihr eigenes &lt;strike&gt;Vorhaben zu legitimieren&lt;/strike&gt;
Versagen zu relativieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn &amp;ouml;ffter das Verhalten der Nutzer in den Diskussionen um den
Datenschutz zur Sprache kommt, dann macht euch bald auf Aussagen gefasst
wie: &quot;Warum sollen wir die Vorratsdatenspeicherung / SWTIFT-Datenweitergabe /
[bel. Datenmissbrauchsm&amp;ouml;glichkeit] gesetzlich verbieten?
Viele User offenbaren doch sowieso freiwillig im Internet ihr gesammtes
Privatleben!&quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Antwort darauf: weil die Tatsache, dass mein bescheuerter Nachbar
&lt;i&gt;frewillig&lt;/i&gt; sein Leben der &amp;Ouml;ffentlichkeit zur Verf&amp;uuml;gung
stellt in keiner Art und Weise daf&amp;uuml;r als Begr&amp;uuml;ndung taugen kann,
mich zum &amp;auml;hnlichen Exhibitionismus gesetzlich zu &lt;i&gt;verpflichten!&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;</description>
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